Bio Textildruck und Zertifikate

Bio Textildruck mit textilen Fairtrade Standards aus Köln. Textile Produkte mit Fairtrade Siegel von Taku Trends.  Ein Überblick der textilen Standards finden Sie hier. Taku Trends bietet ein große Auswahl an Fair Trade  Textilien von T-Shirts bis zu Baumwolltaschen.

Texildruck, Standards, Zertifikate, Klimalabel und Klimainitiativen

Zertifizierungen sollen Verbrauchern helfen, sich zu orientieren. Das sind Labels und Zertifikate, die bestimmte Standards garantieren, unter denen ein bestimmtes Produkt hergestellt wird. Dazu zählen die Bedingungen wie der Arbeitsschutz, die Arbeitssicherheit bis hin zu Einhaltung von Umweltschutzauflagen. Schadstoffprüfungen beispielsweise umfassen gesundheitsbedenkliche Chemikalien.

Bio Bekleidung und Fairtrade Fashion

Taku Trends bietet Textilien im Bio Textildruck und Fairtrade Fashion verschiedener Standards und Qualitätsklassen an.  Unterscheiden muss man zwischen vorgeschriebenen gesetzlichen Kennzeichnungen wie dem CE-Zeichen und ISO Normen und privatwirtschaftlich organisierten Normen.

 

 

 

Fairtrade Certified Cotton
Weltweiter Standard für fair gehandelte Waren und Dienstleistungen. Initiative gegen Kinderarbeit, Armut und Zwangsarbeit.
Vorteile: Umfangreiche Verbotsliste für Pestizide. GV-Baumwolle ist verboten. Geregelt sind aus Sozialstandards bei der Weiterverarbeitung. Regelmäßige Überprüfung der Partner durch Inspektoren.
Inhaber: Fairtrade International

Organic Exchange (OE) 100 & Organic Exchange Blended
Standard zur Kennzeichnung von Bio-Baumwolle. Wurde im Jahr 2004 eingeführt und umfasst den OE100 und den OE Blended.
Ziel des Standards: der Einsatz von Bio-Baumwolle soll konsequent mittels Warenflusszertifikate über die gesamte Wertschöpfungskette nachvollziehbar sein. Der Standard hat namhafte Mitgliedsfirmen wie C&A, H&M.
Der OE100 enthält mindestens 95 bis 100% Biobaumwolle
Der OE Blended enthält mindestens 5% Biobaumwolle
Nachteil: Es kann im OE Blended gentechnisch veränderte GV Baumwolle in Beimischungen enthalten sein.
Vorteil: Unabhängige Zertifizierung
Inhaber: Der internationale Verband Textile Exchange

Fair Wear Foundation
Die niederländische Fair Wear Foundation wurde 1999 gegründet und möchte weltweit menschenwürdige Arbeitsbedingungen in Betrieben fördern. Der Focus liegt dabei auf den niederländischen Textil- und Bekleidungsmarkt. Dabei sollen die Arbeitsbedingungen den Mindeststandards der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und den gesetzlichen Vorschriften im Minimum entsprechen.
Inhaber: Fair Wear Foundation Amsterdam

Textiles Vertrauen – Öko-Tex- Standard 100
Ein Standard für fertige Produkte.
Dieser Standard ist ein weltweites Zertifizierungssystem für textile Produkte auf allen Verarbeitungsstufen. Je intensiver der Hautkontakt eines Produktes, desto größer sind die ökologischen Anforderungen, die das Produkt erfüllen muss. Ist die Überprüfung erfolgreich, darf das Produkt das Oeko-Tex Label tragen. Das erteilte Zertifikat gilt für ein Jahr, kann aber verlängert werden.
Inhaber des Standards: Internationale Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet der Texilökologie, Zürich

Öko-Tex 100plus
Der im Jahr 2004 eingeführte Standard regelt die gesamte textile Wertschöpfungskette. Dabei werden alle Bereiche berücksichtigt: Energie, Wasser, Luft und Emissionen.
Nachteil: leider nur wenige Hersteller erfüllen diesen Standard.
Inhaber: Internationale Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet der Textilökologie mit Sitz in Zürich.

IVN BEST
Dieser Standard ist vor allem im EU Raum bekannt. Es ist der Standard mit den höchsten Ansprüchen an die textile Ökologie. Dieser Standard liegt weit über den Normen der europäischen Union für die Herstellung von Naturtexilien. Die für die Produktion verwendeten Fasern müssen zu 100 Prozent aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) stammen.
Inhaber: Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft, Stuttgart

Cradle to Cradle
Dieser in 1995 eingeführte Standard kennzeichnet umweltsicher und gesundheitlich unbedenkliche Produkte. Auch soziale Aspekte bei der Produktion werden berücksichtigt. Der Schwerpunkt liegt auf der Optimierung des Herstellungsprozesses zum Beispiel im Hinblick auf Wasserverbrauch.
Nachteile: Kein Verbot von gentechnisch veränderter GV-Baumwolle. Umfasst auch keine Bio-Baumwolle. Keine Überprüfung vor Ort.
Inhaber: EPEA International und MBCD (USA)

Cotton Made in Africa
In 2005 gegründeter Standard zur Verbesserung der Lebensverhältnisse afrikanischer Baumwollbauern sowie die Förderung des Umweltschutzes. Die Kleinbauern werden in Anbautechniken geschult und bekommen Informationen und Anleitungen zum Schutz von Böden und Gewässern.
Vorteile: Verbotsliste von Pestiziden. Umfasst keine Bio-Baumwolle.
Inhaber: Aid by Trade Foundation

bioRe
Dieser Standard gilt nur für Bio-Baumwolltextilien. Hohe Ansprüche an die Ausrüstung von Textilien. Bis 2013 soll die Produktion komplett CO2 neutral erfolgen. Enge Kooperation mit den Bio-Baumwollbauern.
Inhaber: Firma remei AG

RUGMARK
Es handelt sich um eine 1994 gegründete weltweite Initiative gegen Kinderarbeit in der Teppichindustrie in Südostasien. Durch den Rugmark Standard wurden tausende von Kindern aus der Kinderarbeit befreit. Kontrolleure führen spontane Inspektionen in den Webereien und Fabriken durch. Seit der Gründung ist die Kinderarbeit um Zweidrittel zurückgegangen.
Inhaber: Rugmark Foundation India

EU Blume
Die Umweltblume wurde 1993 als Umweltlabel in Verkehr gebracht. Bei diesem Label stehen Energieverbrauch, Wasser- und Luftverschmutzung sowie Abfallvermeidung im Focus.
Nachteil: Keine Überprüfungen vor Ort, keine Audits
Inhaber: Europäische Kommission

Blauer Engel
Das staatliche Umweltlabel wurde 1978 eingeführt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Ziel des Labels: Schutz für Umwelt und Gesundheit.
Nachteil: Leider keine Überprüfungen vor Ort.
Inhaber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

BCI Better Cotton Initiative
Initiative zur Verbesserung des Baumwollanbaus. Diese Initiative umfasst die Bereiche Böden, Wasser und Habitatschutz sowie Aspekte des Arbeitsrechts und Sozialstandards für Kleinbauern und Landarbeiter.
Nachteile: Es gibt nur eine knappe Verbotsliste von Wirkstoffe. Der Einsatz von gentechnisch veränderter GV-Baumwolle ist erlaubt. Große Unternehmen wie Ikea haben sich der Initiative angeschlossen. Wenn diese Initiative zu Lasten des Anbau´s von Bio-Baumwolle ginge, wäre das keine gute Entwicklung.

Made-By
Diese holländische Initiative wurde im Jahre 2004 von der NGO Solidaridad gegründet. Unternehmen sollen grundsätzlich ihr Handeln nachhaltiger gestalten. Die Umwelt- und Sozialstandards sollen in der Textil- und Bekleidungsindustrie optimiert werden.
Vorteil: Veröffentlichung von Jahresberichten. Der Nachhaltigkeitsgedanke wird durch sogenannte Score-Cards regelmäßig neu bewertet und veröffentlicht.
Inhaber: Made-By Amsterdam

Carbon Reduction Label ( Klimalabel)
Das weltweit erste Klimalabel, Umweltlabel bzw. CO2 Label für die Kennzeichnung von Produkten, wurde im Jahr 2006 von Carbon Trust in England entwickelt und eingeführt. Das Label soll Verbrauchern eine Auskunft und Orientierung über die verursachten Kohlendioxid Emissionen geben (Product Carbon Footprint). Das Label verlangt, dass die mit diesem Label ausgezeichneten Produkte die CO2 Emissionen im Herstellungsprozess weiter senken. Produkte, die dieses Konzept umsetzen sind Chips von Walkers oder innocent Smoothies oder Shampoos von Boots Plc.
In 2008 wurde ein Standard zur Berechnung des produktbezogenen Kohlenstoff-Fußabdrucks eingeführt. Ein Gremium vom Britischen Department für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten Defra sowie dem Britischen Normeninstitut BSI überprüft regelmäßig den Prozess.
Inhaber: Carbon Trust Certification Ltd. London

Plant for the plantet ( Klimainitiative)

Weltweite  von Kindern für mehr Klimagerechtigkeit. Die Kinder wollen über die Klimakrise informieren und fordern Kinder und Erwachsene auf, Bäume gegen die Krise zu pflanzen. Motto: `Stop talking – start planting`.Inhaber: Plant-for-the-Planet Foundation Tutzing.  www.plant-for-the-plantet.org

Abkürzungen zum Thema:

BSCI – Business Social Compliance Initiative
Das europäische Monitoring System für Sozialstandards. Eine Initiative zur Verbesserung der sozialen Standards in der weltweiten Wertschöpfungskette. Ziel: Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Menschen. Die Ziele beruhen auf den internationalen Verträgen der ILO zum Schutz der Menschenrechte

NGO – Non Govermental-Organisation
Es handelt sich um Nichtregierungsorganisationen bzw. um nichtstaatiche Organisationen. Diese sind nicht auf die Gewinnoptimierung ausgerichtet.

GV-Baumwolle
Gentechnisch veränderte Baumwolle.

FTA – Foreign Trade Association
Ein auf internationale Handelsfragen ausgerichteter Verband. Der FTA setzt sich für Interessen europäischer Unternehmen (z.B. Lidl) ein. Es geht konkret um Zollabwicklungen, Verfahrensfragen, Zugang zu freien Märkten, Anti-Dumping und Freihandelsabkommen.

ILO – International Labour Organisation
Die ILO ist eine internationale Arbeitsorganisation. Es handelt sich um eine Sonderorganisation der UN. Die ILO setzt die Standards für internationale Arbeits- und Sozialnormen. Dazu gehören das Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit, die Bekämpfung von Armut und die Schaffung von menschenunwürdiger Arbeit. Problem: die ILO kann die Normen kaum oder gar nicht sanktionieren.

BTA – Best Available Technique
Beste verfügbare Technik. Der Begriff beschreibt die Anforderung an Produktionsanlagen und das technisch maximal Mögliche in Bezug auf Umweltfreundlichkeit und Effizienz.

MSI – Multi Stakeholder Initiative
Bei diesen Initiativen kommen mehrere Interessengruppen (Stakeholder) zusammen, um die Einhaltung von Mindest-Sozialstandards regelmäßig zu überprüfen. Teile dieser MSI´s können Gewerkschaften, NGOs oder auch Regierungen sein.

Nachhaltige Bio Textilien werden im Bio Textildruck ausgerüstet.

Bio Textildruck  aus Köln von Taku Trends. Anfragen info@takutrends.de

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Über Taku Trends

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